prev
next
Architecture

Personal Sensory Spaces

In der Evolution des halböffentlichen WCs setzt die Architekturstudie PSS™ von sieger design neue Maßstäbe für Intimität und Wohlbefinden

Je dynamischer unser Leben, desto mehr suchen wir nach Rückzugspunkten. Doch wo finden Menschen außerhalb ihres Zuhauses, in ihrem Berufsalltag oder auf Reisen, einen derartigen Ruhepol? Mit Personal Sensory Spaces, kurz PSS™, legt sieger design ein Konzept vor, das unser Verständnis vom halböffentlichen WC maßgeblich verändern soll. In der Architekturstudie schaffen voll ausgestattete modulare Räume einen diskreten Zufluchtsort und werden dabei auf gleicher Fläche wie konventionelle Kabinenlösungen realisiert.

Movie Copyright: sieger design, Communication Concept

Zur PSS™ Microsite:
www.personal-sensory-spaces.com

Die Evolution des (halb-)öffentlichen WCs ist Teil unserer Kulturgeschichte. Von gemeinschaftlich genutzten Latrinen im antiken Rom bis zu den ersten sichtgeschützten Wasserklosetts hat sich die Ausstattung über die Jahrhunderte stets in Kohärenz mit unserem Verständnis von Hygiene und Intimität verändert. Die Architekturstudie Personal Sensory Spaces von sieger design markiert einen weiteren wesentlichen Schritt in dieser Entwicklung und soll einen neuen Standard für halböffentliche WC-Anlagen etablieren. Mit einer intelligenten Raumstruktur und innovativen Ausgestaltung rückt das Konzept den Menschen und sein Bedürfnis nach Privatheit in den Vordergrund. Autarke, schalldichte Räume bieten Intimität, Ruhe und sogar Entspannung. Die modularen Einheiten der PSS™ Studie umfassen neben dem WC jeweils einen eigenen Waschtisch sowie multisensorische Ausstattungsoptionen, die ein Wohlfühl-Ambiente schaffen. Licht, Bilder, Film, Musik und Duft kreieren immer wieder neue emotionale Atmosphären. Digital vernetzt, sprechen sie die Sinne in individuellen Szenarien an und erzeugen die Qualität eines Refugiums. Je nach den persönlichen Bedürfnissen des Nutzers ist das Raumklima aktivierend und belebend oder beruhigend und erholsam. So gehen die modularen PSS™ Raumeinheiten, die je nach Projekt individuell zu planen sind, weit über das gängige Verständnis von einem WC hinaus und kreieren einen Ort für persönliche Rituale, um sich zu reinigen, das Make-up aufzufrischen oder Medikamente einzunehmen.

Komfort und Mehrwert verspricht das Konzept nicht nur den Nutzern, sondern ebenso Unternehmern, Architekten und Planern. Auf der Fläche konventioneller Sanitäranlagen, die durch einzelne Toilettenkabinen und einen offenen Waschplatz gekennzeichnet sind, kann 1:1 die identische Anzahl an PSS™ Modulen ohne eine Erweiterung der Quadratmeter realisiert werden. Zudem gibt die ganzheitliche Lösung von sieger design Antworten auf zahlreiche Detailfragen. In fast allen halböffentlichen WC-Anlagen werden Produkte diverser Hersteller singulär kombiniert und angeordnet, vom Seifenspender bis zum Hygienebeutelhalter. Die Summe einzelner Entscheidungen macht die Planung komplex. Das PSS™ Konzept ermöglicht, umfassend vordefinierte Einheiten je nach Einsatzort, stilistischen Vorgaben und gewünschtem Ausstattungsgrad zu adaptieren.

Die Architekturstudie löst das Versprechen von Privatheit in allen halböffentlichen Bereichen ein. In den drei Stil-Interpretationen Office, Factory und Hospitality visualisiert sieger design exemplarisch konkrete Anwendungen für das Büro, die Produktion und hochwertige Restaurants & Bars. Neben Arbeitswelten oder Hotelprojekten zählen auch Verkehrsknotenpunkte wie Flughäfen, Bahnhöfe und Tankstellen zu den möglichen Einsatzorten.

Nach Small Size Premium Spa, kurz SSPS®, ist Personal Sensory Spaces eine weitere aktuelle Architekturstudie von sieger design, die im sanitären Umfeld verschiedene Nutzungsoptionen aufzeigt, damit höchste Ansprüche an Funktionalität und Lebensqualität erfüllt werden können.

Weitere Informationen und Eindrücke finden Sie hier:
www.personal-sensory-spaces.com

Concept & Picture Copyright: sieger design
CGIs by Interiorvista, Barcelona

Für die PSS™ Visualisierungen wurden u. a. Produkte von Alape, Dornbracht und Duravit verwendet.